Der 2. Tag 

Neuer Tag, neues Glück, Sonnenschein und Wärme


Dann mal ran an die Arbeiter Hauen


Diesmal waren wir an einem steileren Hang zu Gange


Was einem alles auffällt wenn man sich länger mit dem Boden und den Bäumen beschäftigt


  
  
Das war echt dankbarer Boden- fast schon Lehmboden

Unterhalb eines abgestorbenen Baumes waren die Wurzeln super saftig mit Wasser durchtränkt und haben sich daher leicht teilen lassen

Es gibt gute und schlechte Baumpilze- dieser hier ist gut, da er mit hilft, den verstorbenen Baum zu zersetzen. Die schlechten Pilze befallen die gesunden Bäume und stören die Nährstoffaufnahme.

Der Regenwurm war unser ständiger Begleiter bei der Arbeit 🙂 ich habe ihn eine ganze Weile auf meiner Hand beobachtet und fand es recht witzig, wie er sich immer lang strecken+dünn machen kann und dann wieder ganz kurz und dick zusammen zieht, damit er sich vorwärts bewegen kann


Das sind die Tannen die wir gepflanzt haben

 
Für den Alex in Wien habe ich ein schönes Stück Rinde zur Einweihung der neuen Wohnung gefunden 😀


Maria und Sebastian haben uns während der Brotzeit noch Weiteres über den Forst erklärt


Und kennt ihr übrigens den Buchdrucker und Kupferstecher? Beides sind Borkenkäfer, die liebendgern die Fichten befallen und die nach ihrem Muster, was sie in der Rinde hinterlassen, benannt sind. Die gemeinen Fiecher fressen sich durch die Schicht Kambium, welche hinter der Ronde liegt und durch welche der Baum das Wasser nach oben in die Krone transportiert. Sie legen dort auch ihre Larven, von wo aus sich die Fiecher rasend schnell vermehren und den Baum komplett kaputt fressen. Denn wenn die Schicht Kambium durchgefressen ist, und die Rinde vom Baum getrennt ist kann kein Wassertransport mehr stattfinden. Der Baum trocknet aus und bricht zusammen. Die befallenen Bäume müssen unheimlich schnell aus dem Wald gebracht werden, da sich sonst die Borkenkäfer vom toten Baum zum nächsten gesunden bewegen. Und die Vermehrung ist bei höheren Temperaturen ab 16 Grad Celsius begünstigt.

Übrigens ist deshalb ein Mischwald auch so wichtig, je mehr Reinbestand und je dichter die Bäume beieinander stehen desto leichter und schneller kann sich eben leider z.B. der Fichten-Borkenkäfer vermehren


Den hat es umgehauen. Aber irgendwie gemütlich

Werbeanzeigen

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s