Genervt 😠 und traurig und enttĂ€uscht 😞

Es gibt ja nie DAS Richtig und Falsch. Und es gibt zwar ein Anfang aber wo ist das Ende…

Was meint ihr? Was ist das individuelle und sogar gleichzeitig vielleicht auch das allgemeingĂŒltige VerhĂ€ltnis zwischen: 

– etwas fĂŒr das Gemeinwohl tun

– etwas fĂŒr die Geliebten und Nahestehenden tun

– und etwas fĂŒr sich selbst tun

–> 30/30/40?! Oder 20/20/60?! Oder sogar eher umgekehrt 40/40/20?! …

Was ist sozial engagiert?

Was ist egoistisch/egozentrisch?

Ab wann darf man durch sein soziales Engagement ein gutes Gewissen haben, zufrieden sein und selbst zur Ruhe kommen, ab wann wird man ausgenutzt? Bis wohin geht ein gesunder Egoismus?

Ich selbst versuche ja mittlerweile ziemlich in der Balance zu leben. Und ich dachte eine gute „Bilanz“ zu fĂŒhren…aber aktuell…

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2 Antworten zu “Genervt 😠 und traurig und enttĂ€uscht 😞

  1. Ich meine, es gibt kein allgemein gĂŒltiges VerhĂ€ltnis, nein ich meine sogar, dass ein VerhĂ€ltnis an und fĂŒr sich, das in Prozenten bemessen wird, hier fehl am Platz ist. Das muss jede Person selbst fĂŒr sich entscheiden, wie viel gesunder Egoismus der NĂ€chstenliebe und Liebe zu Nahestehenden den Rang ablaufen. In unserer Kultur bin ich der Überzeugung, dass der gesunde Egoismus sicher zu kurz kommt – und leider bei manchen Menschen auch ein negativer Egoismus zum Ausdruck kommt, der dann auf Kosten der Anderen geht. Zum gesunden Egoismus gehört fĂŒr mich, auch einmal Nein zu sagen, wenn jemand mit einer Bitte daher kommt, die ich ihm nicht gern vom Herzen erfĂŒlle. Sobald es sich wie ein Dienst anfĂŒhlt schaue ich im Zweifel auf mich und lehne ab. Zum gesunden Egoismus gehört fĂŒr mich, mir genĂŒgend Ruhepausen zu nehmen, mich nicht von anderen „zuplanen“ zu lassen, Treffen, die sich nicht gut anfĂŒhlen auch einmal abzusagen. Zum gesunden Egoismus gehört fĂŒr mich, mich punktuell ausschließlich mit jenen Menschen zu umgeben und abzugeben, die mir auch jene Energie wieder zurĂŒckgeben, die ich ihnen gebe oder gegeben habe. Es gibt immer Menschen, die andere ausnutzen und es gehört genauso zum gesunden Egoismus frĂŒh zu erkennen, welche Menschen dies sind – und dann so gut es geht den Kontakt zu ihnen abzubrechen.

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  2. Oha, das klingt ja gar nicht gut. :/
    Es liegt definitiv im Auge des Betrachters.
    Ob man sich ausgenutzt fĂŒhlt oder nicht kann man ja nur selbst herausfinden.
    Es gibt Menschen die im dauerhaften Helfen eine solche ErfĂŒllung gefunden haben, die ihr eigenes Selbst quasi aufgegeben haben und fĂŒr die es nichts Schöneres geben kann.
    Und dann wieder welche, die peinlichst genau darauf achten das sie stets ihre positive Bilanz halten, sprich so wenig wie möglich einsetzen fĂŒr den grĂ¶ĂŸtmöglichen Gewinn. Aber auch die fĂŒhlen sich verdĂ€chtig lange gut damit – weil sie es einfach nicht sehen können.
    Sie haben diese Wahrnehmung der Welt nicht, ihnen ist der Ausgleich und die Balance völlig fremd.
    Und das ist gut so, denn der Fokus sollte nicht auf uns als Individuum liegen, sondern eher auf der Gesamtheit der Welt und dort gleicht es sich wieder aus.
    ABER – wenn du dich unwohl fĂŒhlst ist dein individueller Balanceakt vermutlich etwas daneben gegangen und du solltest erneut daran feilen was sich fĂŒr dich gut anfĂŒhlt.
    Man sollte immer der Mensch sein der man sein will…
    aber wenn man das erreicht hat und einem die Erfahrung zeigt das dies auch nicht unbedingt das hundertprozentige GlĂŒck verspricht, dann versucht man es eben nochmal mit der Feinabstimmung. Du wirst das schon schaffen. ^_^

    LG
    T.K.

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