Baumhauscamp Dänemark Tag 7

Das war eine absolute Prüfung heute.

Meine Güte ging heute viel ab…

Erst mussten wir total hart sein, uns durchbeißen, Willen und Ausdauer beweisen. Es hat geschüttet wie aus Kannen. Und leider leider war unsere Plattform noch nicht fertig genagelt. Also der Boden auf dem man läuft. Das war solch eine Motivationsprobe. Ich kann euch sagen, ohne abgehoben zu klingen, ich hab sie bestanden 🙂 Und ich hab versucht, bis zum Schluss, die Leute ausn Team mitzureißen

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Irgendwie hat mich das dann doch auch immens viel Kraft gekostet. Als wir fertig waren wollte ich unbedingt erst einmal für mich sein. Meine nassen Klamotten ausziehen, warm duschen gehen und mit mir und mal wieder meiner heftigen Gefühlswelt klarkommen.

Ich habe mich dann für ein Weilchen zum Yoga und etwas Tagebuch-Schreiben zurück gezogen. Da war es dann zum Glück auch wieder halbwegs trocken.

 

Das war so gut, in solch einer Ruhe und alleine der Natur so nahe zu sein.

Mich überkamen echt alle Gefühle und ich schrieb diese Zeilen hier:

 

…was bringen einem Fotos ohne die Emotionen dahinter. Die Erlebnisse verankern sich doch immer nur dann richtig gut wenn wir auch etwas dabei gefühlt/empfunden haben.
Immer wieder bin ich traurig.
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Traurig darüber dass ich so etwas nicht auch in meiner Jugend erleben konnte. Traurig dass ich erst mit 30 solch eine starke Gemeinschaft/ Verbundenheit/ Nächstenliebe spüren darf. Ich frage mich auch immer wieder wieso ich vorher nicht die Möglichkeit hatte oder ob ich es mir einfach nicht erlaubt habe oder ob es alles so sein sollte und ich erst vorher den Weg gehen sollte.
Natürlich bin ich unendlich dankbar und kann es mal wieder kaum glauben, zu was wunderbarem wir Menschen fähig sind und wie schön alles sein kann.
Leider herrscht trotzdem noch mehr Traurigkeit in mir darüber, wieso all dies erst so intensiv und oft in meinem Leben möglich wurde, nachdem meine geliebte Mama gestorben ist und mich einiges in meinem Leben ganz schön mitgenommen hat.
Die Zeit hier ist/war unglaublich beflügelnd und unbeschreiblich unvergesslich. Ich wünsche es jedem. Und ich wünsche mir, dass sich das Leben immer so wunderbar anfühlt.
Nachdem ich das alles aus mir rauslassen konnte, habe ich mich entschieden, doch noch nicht abzureisen, sondern noch an der richtigen EInweihungs- und Abschiedsfeier teilzunehmen. Und das war soooo gut
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Ganz ganz viel gesungen und noch einmal gequatscht haben wir bevor ich mich dann von allen ganz lieb mit einem dicken fetten Drücker verabschiedet habe.
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