Belastbarkeit steigern und Konzentrationsfähigkeit erhöhen

Jeder wird früher oder später an seine eigenen Grenzen der Belastbarkeit gebracht. Jeder hat diese woanders. Jeder empfindet auch andere Dinge belastend.

Was für uns alle jedoch möglich ist, ist durch verschiedene ganz einfach Techniken, seine Belastbarkeit zu steigern. Hierbei muss man allerdings, wie in der Schule, bei der Arbeit, beim Sport o.ä. nur einfach Geduld, Liebe und Disziplin mitbringen. Es geht nämlich darum, das zu üben, zu trainieren, zu erlernen. Es eben ganz bewusst zu machen.

Und wie geht das nun…

Also ich bin absolut kein Guru. Und ich lerne bei Weitem selbst noch massig viel dazu…

Gerne berichte ich euch einfach davon, was ich bisher so gemacht habe oder weiterhin mache, um meine BELASTBARKEIT zu steigern und auch meine KONZENTRATIONSFÄHIGKEIT zu erhöhen.

Also…

Erst einmal würde ich leider zu crass an meine Grenzen gebracht, dass mein Körper mich runter gebremst hat. Er meinte, er kann und will nicht mehr, es ist gerade alles zu viel für ihn. Also musste ich einen Gang zurück schalten und eher auf Sparflamme fahren, also nicht mehr überall 120% geben und gleichzeitig so viel wollen. Ich musste zu einigen Dingen komplett nein sagen, mich davor abschotten und mich mehr zurück ziehen. Das war SCHRITT 1. Dann hätte ich die Möglichkeit in mich hinein zu hören und darüber nachzudenken, was mich jetzt an meine Belastungsgrenze gebracht hat und wieso. Dabei habe ich so einiges erkannt. Also war das sozusagen SCHRITT 2. Ich habe mich dann bewusst entschieden, zukünftig von vornherein öfter nein zu sagen und etwas abzuwehren. Das ist schon SCHRITT 3 gewesen. Aber wie konnte ich mich wieder fitter und belastbarer machen. War mein Körper und Geist doch schon so früh so „geschunden“?! Ich sags euch. Es war eine Art RELOAD notwendig. Ganz lange war ich zurück gezogen. Habe jede weitere neue Belastung vermieden. Habe nur noch Dinge gemacht und mich mit Personen umgeben, die mir gut tun, dir mir direkt, indirekt geholfen haben, mich wieder aufzubauen. Ich habe ganz ganz viel Ruhe und auch Leere gesucht und mich als „absolut volles Fass“ erst einmal reifen, wirken zu lassen. Ich wollte all das in mir verdauen, wirken lassen und vor allem verarbeiten. Damit ich es danach dann loslassen und gehen lassen konnte. Also ich konnte es dann aus meinem Körper und Geist (also dem absolut vollen Fass) „entfernen“. Das ist übrigens alles noch SCHRITT 4. Und wie war das möglich. Joa…also da habe ich mir viel professionelle Hilfe und Unterstützung geholt. Und da habe ich auch gerne einiges an Geld investiert. Das hat auch alles seine Zeit gebraucht. Und wieder- viel Geduld und Liebe für mich selbst. Also, ich habe meinen Körper mit eine bestimmten Kur entgiftet. Ich habe viele Therapiestunden mit einem Psychotherapeuten gehabt. Ich habe viele Gespräche mit verschiedenen Trainern und Coaches gehabt. Meinen Körper habe ich nach einer sehr komplexen Blutuntersuchung wieder die Stoffe zugeführt, die er leider durch die lange Belastungsphase davor verloren hatte. Ich habe angefangen, regelmäßig Yoga zu machen und zu meditieren. Dabei hat mir diese Tiefe, langsame Bauch-Atmung besonders viel gegeben. Ich habe außerdem immer und immer mehr darüber gelesen, wie ein Körper an sich so funktioniert und habe Stück für Stück gelernt, darauf zu hören und zu beobachten, was ich brauche.

So, das mal fürs Erste. Ich werde bestimmt wann anders nochmal mehr und tiefgreifende me dazu schreiben. Vielleicht dann auch gleich mit mehr wissenschaftlicher Literatur, die einiges beleben kann. Fest steht, es gibt bereits einiges vieles, was wir tun können, um belastbarer zu werden. Aber, es kann uns keiner abnehmen, dass selbst zu erlernen und es kann uns auch keine abnehmen uns, mit uns selbst zu beschäftigen. Denn wir sind so verschieden und individuell. Was für den einen gilt muss bei dem anderen noch lange nicht funktionieren. Das ist übrigens der letzte SCHRITT und zwar der fünfte. Wo wir wieder beim Thema Eigenverantwortung wären.

Lasst es euch gut gehen. Gebt auf euch acht. Schätzt euch. Liebt euch. Dann wird alles werden 😉☺️ ganz dicken Drücker 😊

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3 Antworten zu “Belastbarkeit steigern und Konzentrationsfähigkeit erhöhen

  1. Das Zauberwort ist, Standhaftigkeit in mir selbst.
    Zu mir selbst stehen, meinen inneren Kern erfahren und leben. Dann werde ich gelassen und Belastbarkeit ist kein Ding mehr.
    „Belastet zu sein“ beinhaltet einen Glauben, daß ich belastet werde. „Ich fühle mich belastet“. Es ist mein Glaube, und diesen Glauben kann ich loslassen.
    Deine 4 Punkte beschreiben in etwa den Prozess des Loslassens. Es fehlt meiner Meinung nach nur ein Punkt: Sich selbst zu verstehen, warum ich manchmal noch immer Glaube, ich werde belastet.
    Emotionen sind zielgerichtete Aktionen, ich möchte damit etwas erreichen oder die Emotion zeigt mir, wo ich aufmerksam auf mich selbst sein darf. Emotionen führen unreflektiert zu Reaktionen, Ausweichmustern (z.b. „der andere ist Schuld!; der andere bedrängt mich!“, aber letztendlich fühle ich mich eigentlich schuldig oder bedrängt etc. und projiziere es auf den anderen).
    Zu erkennen, was dahinter steckt und was mein Gewinn daraus ist ist ein wichtiger Schritt.
    Hierfür bedarf es Ehrlichkeit mit mir selbst, mir einzugestehen, daß ich mal Fehler mache, daß ich falsch liege, daß ich da interpretiere, andere beschuldige usw.
    Habe ich diese Ehrlichkeit, dann wird mir bewußt, es kommt aus mir, es ist meine Sichtweise. Dann kann ich es auch annehmen, übernehme Verantwortung für meine Sichtweise, meine Emotionen, und ich kann mir dafür auch vergeben, den anderen um Vergebung bitten für meine Aktionen, ihm vergeben, diese Sichtweise loslassen und für das nächste Mal eine liebevollere Erwiderung finden, die ich dann immer mehr lebe.

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  2. Super und treffender Artikel! Vielen Dank! Es ist wirklich ein hochspannendes Thema, welches heutzutage kaum beachtet wird. Die meisten Ratgeber beschäftigen sich ja mit Gehaltssteigerung hier, Bwerbungsoptimierung da – und da bleibt so ein Thema wie du es beschreibst leider häufig auf der Strecke. Was ich zu dem Thema auch noch gefunden habe ist ein Artikel auf dabego (https://dabego.de/die-belastbarkeit-im-job-steigern/) welche in eine ähnliche Richtung geht (mit einem anderen Schwerpunkt). Im Kern muss es darum gehen sich selbst zu schätzen und auch mal loslassen zu können, damit es uns gut geht!

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