# ich wollte nicht ewig lang umher reden, ich hatte keine Geduld mehr, ich wollte endlich direkt tätig werden

Gestern hab ich durch die Transition Initiative den Film Tomorrow sehen können.

Echt wieder sehr bereichernd und wohltuend. Er macht mir Mut und verbreitet gute Vibes. So viele schöne Stories von tollen ethischen Projekten derzeitig auf der Welt erfolgreich am Laufen und all die schönen Momentaufnahmen der verschiedenen Gemeinschaften und all die schöne Musik…

Pull up your sleeves von Frederika Stahl https://open.spotify.com/track/21xptCc70rw4eUDQ6MrWkk –> Im Song heißt es unter anderem:

„Nothing we can say is no excuse, we’ve got the power in our hands. Pushing all the problems to tomorrow. Without any further plans. So what do we do now? (…)“

Das hat mich wieder an meine Gefühle und Gedanken erinnert als ich meinen letzten Job und meine („sichere“) Festanstellung verlassen hab und mich raus in die Freiheit, in die Unabhängigkeit, in den Dschungel, in … begeben habe.

Mein letzter Job war bei der Stadt München. Ich hatte mir die Position einer Objektzuständigen herausgesucht. Auf Grund meiner bisherigen Ausbildung (M.A. Facility und Real Estate Management) hatte ich einiges an Wissen und Erfahrung mitgebracht. Leider habe ich im öffentlichen Bereich gearbeitet. Und leider auch gerade noch in dem schulischen Bereich, welcher sehr stark im Fokus, im Interesse vieler liegt. Mit dem bisherigen politischen System, auch allein nur in einer Stadt, gibt es so viele Auflagen und so viele Menschen, die angehört werden wollen und die mitreden wollen, dass es einfach oftmals ewig nicht zu einer Umsetzung gekommen ist. Selbst wenn sich ein objekttechnischer Bedarf an einem Gebäude aufgetan hat und dieser manchmal auch echt dringender war wurde so viel und so lange darüber diskutiert, ob und wie man in die Umsetzung gehen könnte. Ich hatte irgendwann einfach keine Geduld mehr und habe mich irgendwie fehl am Platz gefühlt. Ich wollte doch so gerne direkt die Probleme lösen, die sich aufgezeigt hatten und nicht erst Ewigkeiten darüber reden…nur bei solch einem großen System, mit solch vielen Verantwortlichkeiten und Funktionären…

Mein großer Tatendrang und meine Ungeduld (und auch noch vieles anderes, was ich ein anderes Mal erzähle) brachten mich ja dann dazu das Leben zu führen, was ich jetzt lebe und mich dafür einzusetzen, für das, was mir so am Herzen liegt und was meiner Meinung nach keinem Aufschub mehr bedarf.

=== der umsichtigere, liebevollere, bewusstere und wertschätzendere Umgang mit uns selbst und unserer Umwelt ===

Den Song hier finde ich auch voll klasse :Make a change von Frederika Stahl https://open.spotify.com/track/17izdvhUYGPNg1YiwSUqVM –> und diese Songtextpassage passt auch so gut:

„Now buckle down and start building up. That better world that you would rather live in. What are you waiting for there’s no time to waste. Now pick up your spade and dig in(…)“

Und so bin ich seit April diesen Jahres unterwegs und versuche, mich meinen persönlichen Herausforderungen und denen der gesamten Welt zu stellen, die Erde ein klein wenig „zu verbessern“ indem ich das Gute, was ich in mir trage, raus in die Welt trage und mit all meiner Liebe und Zuversicht gebe, „einfach“ so gut wie es geht tätig werde.

Am Anfang des Filmes heißt es:

Hier ist der Link zum Film http://www.tomorrow-derfilm.de/ Vielleicht treibt er ja den einen oder anderen an…oder er regt zumindest wieder einmal mehr zum Nachdenken an

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