Wer, wenn nicht wir selbst, gibt auf uns Acht

Was ich die letzten Tage hier durchs Arbeiten erlebe, durch GesprÀche erfahre und dann selbst erkenne bringt mich dazu es mit euch zu teilen.

Wer, wenn nicht wir selbst, gibt auf uns Acht?!–> klingt komisch macht aber irgendwie Sinn fĂŒr mich.

Es geht mir darum, dass jeder Mensch, jedes Tier, ja insgesamt jedes Leben auf unserer Erde gewisse BedĂŒrfnisse hat.

Die einen haben aus welchen GrĂŒnden auch immer (gehe ich jetzt hier nicht weiter ein) mehr BedĂŒrfnisse als andere, die anderen haben eher weniger. Jedes Leben ist bestrebt seine BedĂŒrfnisse zu erfĂŒllen- selbst der Baum, der im Wald wĂ€chst sucht mit seinen Wurzeln nach Wasser und NĂ€hrstoffen und mit seinen BlĂ€ttern nach Licht, um seine BedĂŒrfnisse befriedigen zu können. Hierbei bemerkt sind diese sehr gering verglichen mit mancher Menschen BedĂŒrfnisse. Wir Menschen unterscheiden uns sehr stark- manche sind sehr genĂŒgsam und haben wenig BedĂŒrfnisse und manche sind leider offen und ehrlich gesagt nimmersatt…und dazwischen gibt’s noch ganz viel Variationen.

Und jetzt komme ich dazu…

Wenn ich mich nicht gerade im Umkreis sehr bewusster und rĂŒcksichtsvoller Menschen befinde, wie kann ich all meine BedĂŒrfnisse befrieden?!

Ja genau.

Ich darf selbst auf mich schauen und darf mich selbst fĂŒr die ErfĂŒllung meiner BedĂŒrfnisse stark machen.

Meine Herzens-Wunschvorstellung, nachdem ich meine geliebte Mama knapp 2 Jahre durch ihre Krebskrankheit und in den Tod im Hospiz begleitet habe ist, dass

💖 jeder auf jeden schaut 💖

Dass man eben nicht nur auf sich selbst schaut sondern auch auf die Mitmenschen und sich rĂŒcksichtsvoller verhĂ€lt. Dazu gehört es fĂŒr mich auch, dass ich vielleicht lerne vom „Nimmer-satt-Dasein“ hin zum „GenĂŒgsamen-Dasein“ zu kommen…dass ich mich selber mal ein StĂŒck mehr zurĂŒck nehme, sodass der andere, der sich immer zurĂŒck nimmt und auf vieles verzichtet, doch auch mal mehr bekommt. Sei es mehr Zeit zum Erholen, Gesunden, zum Spaß haben oder mehr Geld, mehr Essen oder oder oder…

🌈 Es ist mir solch ein großes Anliegen geworden, dass es mehr Gleichverteilung auf der Welt gibt. 🌈

Es wĂŒrde wirklich allen, auch die scheinbar erst einmal auf etwas verzichten mĂŒssen, gut tun mehr gegenseitig auf einander zu schauen.

Es gibt scheinbar nicht viel was mehr wird wenn man es TEILT AUSSER DAS GLÜCK 🍀 UND DIE LIEBE ❀ — das vervielfacht sich nĂ€mlich sogar wenn man es teilt 🌞✹

Wenn man nicht von sich auf drauf kommt und dazu kommt wird man meist frĂŒher oder spĂ€ter vom Leben dazu gezwungen ***Karma*** Und je frĂŒher man drauf kommt und vor allem auch von selbst dazu kommt desto weniger schmerzlich wird es.

Karma von Abby https://open.spotify.com/track/7kkDOuOMRaYq3AqnP2y3hf?si=KrlHEWvQ

In dem Sinne

alles Liebe und Gute 🍄

😘

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2 Antworten zu “Wer, wenn nicht wir selbst, gibt auf uns Acht

  1. Hallo Jule!

    Dein Post finde ich hat es in sich und hat mich die letzten Tage ein wenig beschÀftigt. Nicht immer positiv, gebe ich zu, ich bin da nicht immer deiner Meinung, aber was da emotional in mir abgeht ist erstmal was, was ich bei mir selbst klÀren darf.

    Okay, ich schreib jetzt einfach mal meine Meinung und meine eigenen Erkenntnisse dazu, vielleicht kannst du ja was damit fĂŒr dich anfangen.

    Du reflektierst stark in deinem Post, ja, doch ich habe das GefĂŒhl, es gibt da noch was Tieferes, was dich zu deinem Post antreibt.

    „Wer, wenn nicht wir selbst, gibt auf uns Acht?“
    Hm! Gute Frage! Ich glaube, ich selbst und doch nicht nur ich selbst. ^_^ Ich glaube, da gibts noch viel mehr zu entdecken und zu empfangen von der Welt, als wir uns derzeit vorstellen können. Und noch viel mehr zu entdecken in uns selbst. Den wahren Willen in uns.

    „Wenn ich mich nicht gerade im Umkreis sehr bewusster und rĂŒcksichtsvoller Menschen befinde, wie kann ich all meine BedĂŒrfnisse befrieden?!“
    Brauche ich bewußte Menschen um mich, um mich zu befrieden? Was kann ich dafĂŒr tun, um egal wo ich bin in Frieden mit mir selbst zu sein? Das ist meine Einsicht. Es beginnt immer bei mir.

    „Ich darf selbst auf mich schauen und darf mich selbst fĂŒr die ErfĂŒllung meiner BedĂŒrfnisse stark machen.“
    Ja, das sehe ich genauso! Ich achte mich selbst, nur dann kann ich wirklich fĂŒr andere auch da sein.
    Die Frage fĂŒr mich ist, warum habe ich erstmal BedĂŒrfnisse und wie kann ich zur ErfĂŒllung kommen? ErfĂŒllung nicht von BedĂŒrfnissen, sondern immer schon erfĂŒllt zu sein. Ohne BedĂŒrfnisse.

    „Dazu gehört es fĂŒr mich auch, dass ich vielleicht lerne vom „Nimmer-satt-Dasein“ hin zum „GenĂŒgsamen-Dasein“ zu kommen
dass ich mich selber mal ein StĂŒck mehr zurĂŒck nehme, sodass der andere, der sich immer zurĂŒck nimmt und auf vieles verzichtet, doch auch mal mehr bekommt. Sei es mehr Zeit zum Erholen, Gesunden, zum Spaß haben oder mehr Geld, mehr Essen oder oder oder
“

    Ich habe das GefĂŒhl, du nĂ€herst dich der Sache von der (negativen) Ego-Perspektive (z.b. RĂŒcksichtslose Erfolgsmenschen etc.). Ich kenne die Opfer-Perspektive.
    Auch reiche Menschen können in Armut leben. Innerer Armut. Und genĂŒgsame Menschen können auch in innerer Armut leben (Opferbewußtsein). Buddha zeigte uns dies, er, der beide Seiten der DualitĂ€t kannte: Überfluß/Excess und Askese. Beides die Illussion.

    Selbstsucht entsteht durch einen inneren gefĂŒhlten Mangel und so reicht es manchen Menschen nicht, was sie bereits haben, weil sie an einen Mangel in ihnen selbst glauben. Ist das die Wahrheit? Nein. Den Glauben an Mangel können wir gehen lassen, wenn wir es wollen. Was wir dann erkennen ist, wir waren immer erfĂŒllt. ErfĂŒllt von der Liebe.
    Daher sehe ich egoistische Menschen inzwischen auch als hilfsbedĂŒrftige Menschen. Und Menschen, die eine Vorzug auf geben haben ebenso, weil sie sich oft keine Hilfe fĂŒr sich zugestehen (Opfer sein wollen). Menschen die in ihrer eigenen Kraft stehen, geben einfach vom Herzen. Sie sind einfach so, tun es ohne BedĂŒrfnis. Sie brennen auch nicht aus, weil sie sich in Liebe verschenken. Und du bist auch so ein Mensch, wie du auch ein Mensch bist, der BedĂŒrfnisse hat. Wir sind mehr als wir denken, vielschichtig.

    „Es ist mir solch ein großes Anliegen geworden, dass es mehr Gleichverteilung auf der Welt gibt. “
    Warum? Glaubst du an einen Mangel in der Welt? Hast du das BedĂŒrfnis, die Welt zu heilen? Aus eigener Erfahrung sage ich dir, vergiss es, du wirst nur ausbrennen.
    ErmĂ€chtige die Leute dazu, ihr wahres GlĂŒck und die Freude in sich selbst zu finden, in ihrem Leben in dem was sie schaffen können. Indem du es ihnen vorlebst. Etwas aus eigener liebevoller Kraft zu erschaffen, fĂŒr sich oder gemeinsam mit anderen. Jeder trĂ€gt bei zur ErfĂŒllung der Welt, bereits jetzt. Wir wollen es nur manchmal nicht wahr haben.
    Deine Kraft ist die Liebe und die Lebensfreude! Inspiriere damit alle um dich, einfach und natĂŒrlich. So erreichst du viel mehr, durch deine persönliche Interaktion, durch deine Aktionen.

    „Wenn man nicht von sich auf drauf kommt und dazu kommt wird man meist frĂŒher oder spĂ€ter vom Leben dazu gezwungen ***Karma*** Und je frĂŒher man drauf kommt und vor allem auch von selbst dazu kommt desto weniger schmerzlich wird es.“
    Die Welt drĂ€ngt es einem nicht auf, finde ich. Sie gibt uns nur Möglichkeiten, es fĂŒr uns zu erkennen, wo wir es uns noch schwer machen. Die Welt liebt uns alle und wird alles tun, um uns die Erkenntnis zu ermöglichen. Die Frage ist nur, wie hoch muß der Leidensdruck sein, bis wir unsere Sturheit (Oh, ja, die kann ich gut! ^_^) ablegen und Heilung zulassen? Und ja, meine Erfahrung ist, allein ist es manchmal sehr schwer, das durchzuziehen, weil wir uns selbst immer wieder auf dem Leim gehen mit kurzfristigen schlechten Gewohnheiten. Doch zum GlĂŒck gibt uns die Welt auch viel. Viele verstĂ€ndnisvolle Freunde und auch manchmal WachrĂŒttler, die uns unterstĂŒtzen, unsere Schritte zur Heilung zu gehen. Nimm ruhig die Hilfe der anderen Menschen an. Sie ist fĂŒr dich! ^_-

    Eine Interessante Frage, die mir da gerade kommt: Woher kommt der Schmerz?
    Definition von Schmerz aus dem Buch „Herzgeist“ von Marcus: Trennung von dem was ich am meisten liebe.
    Auch von mir selbst.

    Liebe GrĂŒĂŸe,

    Rudi

    GefÀllt 1 Person

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