Meine 3 größten Blockaden

🎶🎧 Beginn here von Jon E. Amber https://open.spotify.com/track/0XJDI1IdcTSa8xDevziOFi?si=wZT5iwGNRG6lsKgfMYfYFg Ich versuche ein Buch 📖 zu schreiben ✍️ und irgendwie mache ich immerzu was anderes außer das was ich doch sehr gern will.

Ich stehe mir selbst im Weg. Soviel weiß ich.

Nur wie kann das sein?!

Habe ich mir doch all die Rahmenbedingungen „geschaffen“ die ich dachte dafür zu brauchen: *Ruhe *Zeit *gute Energie *eine Art Sorglosigkeit *inspirierender Arbeitsplatz *Lust *Tatendrang

Hmmm.

🎶🎧 These walls von Nessi Gomes https://open.spotify.com/track/03EsCSJFuXNpapjcfYjfBe?si=ICH_SCFiTRWrVh0C1GkNzA

Ich glaub es liegt an meinen alten Mustern. Sie sind vermutlich die Blockaden…

Ich denk da ja auch schon gefühlt eine halbe Ewigkeit drüber nach bzw. versuche ich durch Meditation dazu zu kommen, dass sich mir Antworten zeigen…

Stück für Stück kam auch immer mehr zum Vorschein.

Die letzten Tage (seit 9.1.) habe ich dann die drei größten Blockaden bei mir benennen können ==>

#1 Erfolg: Ich brauche nichts, ich muss nicht erst erfolgreich sein, ich bin glücklich und zufrieden einfach nur zu sein

Seitdem ich April 2016 mein mobiles Leben gestartet habe bin ich so in die Glückseligkeit hinein gewachsen, in das bedingungslose Glücklichsein, ich bin unendlich dankbar, wie mein Leben bisher verlaufen ist und dass es mir so gut geht…dass ich so viel freie Zeit habe und so viel Freiheit.

🙄 Nuuuuuuuur Trugschluss –> Wenn ich in dieser Energie bleibe werde ich nie für viele andere Menschen da sein, meine Erkenntnisse mit ihnen teilen und das Waldbaumhauscamp aufbauen.

Jap, ich weiß. Und deshalb mag ich da was dran ändern.

Und da zeigen sich auch meine Ängste und alte Verhaltens- und Denkmuster, die mich blockieren: *Ich habe Angst, die freie Zeit und diese Freiheit zu verlieren * Ich habe Angst wieder in ein Burnout zu geraten *Ich habe Angst dieses bedingungslose Glücklichsein wieder zu verlieren, dadurch, dass ich so ins Schaffen komme und durch das viele Geben auch viel Bekomme und plötzlich mein Glück wieder davon abhängig mache *Und ich habe Angst, den Erfolg nicht auszuhalten *Ich habe Angst so beschäftigt zu sein, wieder nur noch ganz wenig Zeit für meine Liebsten und all meine Hobbies zu haben *Ich bin es nicht wert *Ich bin nicht gut genug. Wieso sollte ich ein Buch schreiben. Wer liest das bloß…

#2 Hin und Her, Soll ich Soll ich nicht, Nicht Entscheiden können/wollen, voll die Widersprüche in mir drin: Hier habe ich für mich immer mehr begriffen, dass mir da wohl mein Ego ganz besonders viel reinspielt. Und ich sehe es mittlerweile so, dass dieses Hin und Her wohl durch das Zwischenspiel meiner Seele und meinem Ego (Unterbewusstsein und Bewusstsein) kommt. Weil ich mir echt immer wieder ein Bein selbst stelle. Und ich mich dann auch echt immer wieder wundere und frage wieso ich das tue. Also irgendwie so ne Selbstsabotage. Schon schräg oder. Man will zu etwas gelangen und dann hindert man sich selbst daran, dahin zu kommen. Zum Beispiel bin ich eines Tages voll klar, voll bei mir, ganz glücklich und frei und habe eben durch eine Meditation die Vision bekommen, ein Buch zu schreiben bevor ich das mit dem Waldbaumhauscamp so richtig auf die Beine stelle. Da weiß ich auch einfach, wenn ich einmal damit angefangen habe, hänge ich erstmal n paar Jährchen voll drin und wohl kaum den Kopf noch für was anderes. Und dann ist mir auch klar geworden, dass es mir ein weiteres Herzensanliegen geworden ist, viele andere von meinen Erkenntnissen wissen zu lassen, weil sie sie vielleicht in ihrem Werdegang mit ihren Themen bestärken könnten.  Und daaaaann habe ich eben wieder solche Tage und denk mir -das mit dem Buch schreiben ist doch einfach nur ein weiteres neues Projekt, dass ich nur vom eigentlichen großen abgelenkt werde und so nicht wirklich ins Tun komme. Und so geschieht es, dass manchmal Tage, eigentlich oft eher Wochen und Monate vergehen, dass ich an keinem beiden der Themen arbeite. Und das ist eigentlich nur ein Bsp. für die Wiedersprüche und das Hin und Her in mir. Es gibt da ganz viele. Leider. Aber weil sie mir in dem Moment oder manchmal erst einige Zeit danach so bewusst werden und so unangenehm bemühe ich mich glaub ich, manchmal ihnen nicht so viel Aufmerksamkeit zu schenken, damit zu nicht noch häufiger werden und ich eher schaue, wie ich es hinbekomme, dass dies nicht mehr vorkommt…daher verdränge ich vielleicht auch die anderen Bsp….Hm…aber wo ich das hier so schreibe. Verdrängen ist ja nicht gut. Ist ja nie gut. Anschauen. Hinfühlen. Wahrnehmen. Alles am besten mit Abstand betrachten…Das wäre viel besser. Ok. Ich weiß, was ich auch noch zu tun hab

Wenn man mal in die Bewusstseinsarbeit einsteigt kommen manchmal so viele Themen auf einmal hoch. Echt crass. Belastend. Unangenehm. Nervig. Anstregend. Aber gut, wird schon…Eins nach dem anderen…

Ach da fällt mir noch was ein zum Hin und Her. Ich hab das die Tage dem Stephan von hier in der Sauna erzählt. Und er hat ja über 20 Jahre Erfahrung mit Aufstellungsarbeit und weiß nicht wie unzählig viele Klienten…Und er sagte dann ganz entspannt und locker- das Hin und Her habe oft was mit den Eltern zu tun, dass man als Kind dachte man müsse sich für einen Elternteil entscheiden und konnte/wollte aber nicht…Ultra crass !!! Das kann fei voi sein. Weil meine Eltern schon als ich noch ganz jung und klein war sehr oft und viel Streit hatten. Mein Papsi ist leider auch oben drauf dann noch Alkoholiker geworden, hat Führerschein und seinen Job verloren und hat Mamas hart verdientes Geld zum Wirt getragen. Ich und meine Schwester haben meine Mama irgendwann immer und immer wieder angebettelt, dass sie sich bitte doch trennen soll weil wir es nicht mehr aushalten. Ich weiß noch, dass meine Mum auch sehr oft und viel Hin und Her überlegt hatte und sich so unsicher war. Sie liebte ihn doch noch. Und sie wusste nicht, ob das wirklich die Lösung wäre. Sie wollte ihm einfach nur Helfen, aber egal was sie tat und sagte oder wir Kids, es wurde nicht besser. Ja und eines Tages, und ich merke, ich hab da leider echt einiges noch nicht richtig gut verarbeitet bzw. abgeschlossen bzw. geheilt, weil das Gefühl von dem Tag noch so präsent ist, hat meine Mama die wichtigsten Sachen vom Papa zusammen gepackt…wenn ich das schreibe  kommt Druck auf meine Brust und mir kullern die Tränen…und jetzt kommt auch wieder n bissl Anspannung in meinem Nacken-Schulter-Bereich…ich hab mir grad n bissl Zeit genommen und hab mir innerlich gesagt, dass jetzt alles gut ist, dass wir es geschafft haben, dass es dem Papa ja jetzt wieder gut geht, richtig gut sogar, dass er es geschafft hat und dass es toll ist, in welch gutem Kontakt ich zu ihm steh und wie sehr wir uns lieben…ich merke, es braucht Zeit…die gebe ich mir…nur werde ich mich jetzt öfter damit auseinander setzen und in die Vergebung gehen. Es fühlt sich nämlich n bissl so an als wenn es für mich scho leicht traumatisch war, was da einige Jahre lang in meiner Kindheit und Jugend alles geschehen ist. Und dass ich damals wohl einfach crass viel herunter geschluckt habe und alle die Gefühle wie Trauer, Wut, Ärger, Enttäuschung nicht zulassen wollte.

#3 So vieles, was ich schreiben und machen will, mir fehlt die Konzentration auf erstmal eines, die Fokussierung: Und da sind wir auch schon beim Thema. Das hier ist eine Schwäche von mir, die habe ich leider schon seit meiner Kindheit. Ich bin einfach so offen für alles und so neugierig und ich mag so viel ausprobieren. Früher ist es mir brutal schwer gefallen mich länger auf was zu konzentrieren und an einer Sache dran zu bleiben. Ich sag nur- als Kind und Jugendliche beim Lernen und Trainieren von neuen Sportarten oder nem Instrument. Meine Mum hatte nicht ausreichend viel Kraft und Geduld mit mir gemeinsam dran zu bleiben. Und so kam es dass ich einiges son bissl gelernt hab aber immer wenns schwieriger und zäher geworden ist ich vor Unlust und weiß nicht was alles wieder aufgehört habe. Heute ist das zum Glück mittlerweile anders. Ich hab mir meine Ausdauer und mein Dran-Bleiben Stück für Stück erarbeitet und es mir jetzt im Laufe meines bisherigen Erwachsenen-Lebens immer mal wieder „bewiesen“, dass ich es ja doch kann. Ganz deutlich ist es jetzt eigentlich mit dem Waldbaumhauscamp, mit dem Bloggen, mit den Massagen und dem Reiki- ich bleibe dran! Na auf jeden ist das Dran-Bleiben jetzt nicht mehr das Thema. Eher das, dass ich so vieles auf einmal machen will. Und es voll gern mag mal hier n bissl zu machen und dann zur Abwechslung wieder hier und dann gibts ja noch das…Also ich mache einfach so viele Sachen parallel. Klar, ich mache wenigstens was und Ja, ich komme voran. Nur merke ich, dass ich mich mal wirklich auf eines richtig doll konzentrieren sollte. Und im aktuellen Fall ist es das Buch-Schreiben…

 

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