1 Meine Idee- Waldbaumhauscamp

Ganz am Anfang meiner Blogbeiträge könnt ihr lesen, dass mir selbst die Idee an sich- ein Waldbaumhauscamp aufzuziehen- durch eine ganz wunderbare Meditationsrunde bei meiner Heilpraktikerin Jutta Hohlweg und vielen anderen lieben Menschen kam. Tage nach der Meditation war ich von der Idee so erfasst, dass ich von da an recherchiert habe. 
Im Sommer 2015 durfte ich dann Göran und seine Freunde/Bekannten/Gemeinde kennen lernen und wie sie ein Waldbaumhauscamp aufziehen. Er ist so ein toller Mensch, dass er mich nach einigen sehr angenehmen Telefonaten gleich zu ihnen eingeladen hat.

Was ihr hier seht, ist das Produkt einer sehr starken und super gut funktionierenden Zusammenarbeit von ca. 20 Jugendlichen und 30 ausgebildeten Erwachsenen innerhalb von wenigen Tagen. Das ganze ist ein ehrenamtliches, soziales und erlebnispädagogisches Projekt. Übrigens liegen all der Ursprung und all die Baukenntnisse und fast alle Ideen bei Sam in der Schweiz (ich finde es ja unglaublich genial).

Ich_Aug 2015 (22).JPG

Seitdem ich bei Göran mit im Baumhauscamp dabei war arbeite ich daran, solch ein Projekt auch bei uns im Großraum bzw. im Landkreis Ebersberg mit vielen Helfern aufzuziehen. 

Seit 2015 habe ich bereits 4 Baumhauscamps mit erlebt und bei zwein von Anfang bis Ende mit gebaut. Hier kann man die Tagebuch Einträge dazu nachlesen und viele bildhafte Eindrücke bekommen https://waldbaumhauscamptagebuch.com/category/ehrenamtl-erlebnispadagogischer-baumhauscampbau/

Von dem Projekt kann ich allerdings nicht leben- das Ganze kann sich selbst nur über viele ehrenamtliche Helfer, Spenden und Sponsoren tragen.

Aber es ist mir ein absolutes Herzensprojekt weil ich früher schon sehr gerne ehrenamtlich Jugendfreizeiten betreut habe und den Jugendlichen in der gemeinsamen Zeit einfach neben all dem vielen Spaß auch ein wenig was positives und schon etwas mehr lebenserfahrenes mit auf ihren weiteren Weg geben mag.

Allerdings ist dies nur 1 Projekt von zwein.

Langfristig gesehen möchte ich ein geeignetes Waldgrundstück finden, was all meinen Kriterien entspricht, und dort feste Baumhäuser tief in den abgelegenen Wald bauen; es vorher sehr gewissenhaft mit befreundeten Architekten, Bauingenieuren, Statikern, Baumpflegern und und und planen, kalkulieren und und und…Und es dann durch die Unterstützung geeigneter Investoren als Projektentwicklung aufziehen (damit ich meine vielen Fachkenntnisse vom Studium auch nochmal anwende ;)) Und dann möchte ich es auch direkt selbst betreiben.

Dies ist eigentlich auch ein absolutes Herzensprojekt. Eigentlich mache ich gerade nur noch Dinge mit meinem Herzen 🙂 Denn ich möchte anderen, die danach suchen, auch einen Ort der Ruhe, Friedlichkeit und Besonnenheit schaffen. Ich möchte anderen, die es wünschen, den Wald, in der Art nahe bringen, wie er mich selbst erfasst und super gut therapiert hat.

Zu dem dauerhaften Waldbaumhauscamp gibt es unter anderem in Frankreich schon einige tolle Vorreiter in kleinerem Rahmen. Die Elisa, meine Architektenfreundin, war so lieb und hat mir dieses geniale Buch den einen Tag mal mitgebracht.

…ich weiß, dass es noch ein langer Weg bis dort hin ist und sicherlich wird er auch steinig, besonders durch all die Gesetze, Richtlinien und Vorschriften, die es beim Bauen und die es für die Natur gibt…aber ich bin mir sicher, dass ich es schaffen werde, einen ganz besonderen Ort im Wald für die Menschen zu schaffen, die danach suchen. Und ich bin über jede Unterstützung super dankbar und happy! Denn ich habe zwar die Grundidee und den inneren Antreiber/die Leidenschaft und Motivation, aber auch hier kann das ganze nur leben, wenn auch ihr da draußen euch mit dem was ihr habt und geben wollt mit einbringt- sei es Erfahrung, Wissen, Geld, gewisse Entscheidungsbefugnisse in bestimmten Ämtern/Institutionen und und und…

 

 

Advertisements